Berufsunfähigkeit Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeitsversicherung –
wichtige Informationen die Sie wissen sollten

Wir, und nahezu alle Verbraucherschutzorganisationen (Verbraucher-zentrale, Stiftung-Warentest, Bund der Versicherten e.V.), zählen die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Versicherungen für Berufstätige – warum eigentlich?


Einleitung
Beispielberechnung für einen Lebensverdienst
Ihr gesetzlicher Anspruch
Die gesetzlichen Neuerungen
Die Ursachen für Berufsunfähigkeit
Ihre eigene Verantwortung
Beispielberechnung für eine Versorgungslücke



Einleitung

Stress, Hektik und Leistungsdruck erhöhen Ihr Krankheits- bzw. Unfallrisiko! Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit sind die Folge. Derzeit stehen in Deutschland ca. 36 Millionen gesetzlich Versicherte im Erwerbstätigenalter 2,2 Millionen Frührentnern gegenüber. Unfall oder Krankheit haben sie um Arbeit und Gehalt gebracht. Auch in Zukunft werden die staatlichen Leistungen für Ihren Ernstfall bei weitem nicht ausreichen.
Jeder Zwanzigste muß heute schon von einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente leben.
Deshalb sollten Sie gegen dieses Risiko 100%ig abgesichert sein, denn im Ernstfall steht Ihre finanzielle Existenz auf dem Spiel.

Beispielberechnung für einen Lebensverdienst
Eine 30jährige möchte mit 60 Jahren „in Rente“ gehen. Bei einem Monatsbruttogehalt von EUR 2.800,- entspricht dies einem Jahreseinkommen von EUR 33.600,- multipliziert mit dem in Zukunft zu leistenden Arbeitsjahren, entspricht dies einem Einkommen bis zum Ruhestand in Höhe von EUR 1.008.000,00. Dieses Lebenseinkommen hat ein Recht darauf versichert zu werden. Dabei sind zukünftige Gehaltssteigerungen bzw. Urlaubs- und Weihnachtsgeld noch nicht berücksichtigt.

Ihr gesetzlicher Anspruch

Selbstständige können sich freiwillig über eine Berufsgenossenschaft für die zu leistende Arbeit im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit versichern lassen. Einzige Ausnahme bildet hier die Berufsgruppe der Handwerker und Schornsteinfeger. Sie unterliegen in der Regel der Pflichtversicherung. Freiberufler, wie Ärzte, Notare oder Rechtsanwälte, sind in einem Versorgungswerk versichert.
Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Aber auch bei überdurchschnittlichen Beitragszahlungen bietet diese nur eine Grundversorgung von ca. 1/4 des letzten Einkommens bei Berufsunfähigkeit bzw. 1/3 bei Erwerbsunfähigkeit. Berufsanfänger trifft es besonders hart, sie müssen – außer bei Arbeitsunfällen – Wartezeiten erfüllen, ehe sie mit Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung rechnen können. Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß egal welcher Berufsgruppe Sie angehören, im Falle eines Falles Sie ohne zusätzliche Vorsorge in der heutigen Zeit ungenügend abgesichert sind.

Die bisherige Rente wegen Erwerbsunfähigkeit wird abgelöst durch
a) Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung und
b) Rente wegen voller Erwerbsminderung.

Die Leistungsfälle ergeben sich aus dem Leistungsvermögen des Versicherten:

Unter 3 Stunden täglicher zumutbarer Arbeit = Rente wegen voller Erwerbsunfähigkeit

3 Stunden bis unter 6 Stunden täglicher zumutbarer Arbeit = Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung

Ab 6 Stunden täglich = keine Rente


Beispiel:

Die gesetzliche Absicherung bisher und ab 1.1.2001 am Beispiel eines Durchschnittsverdieners (Wert 1998: 2.290,- EUR brutto, monatlich), Rentenbeginn im 41. Lebensjahr ( in 1998 und in 2001):

Berufsunfähigkeits-Rente
Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung
Erwerbsunfähigkeits-Rente
Rente wegen voller Erwerbsminderung

646,78 EUR
449,44 EUR
969,92 EUR
899,87 EUR

Folge:
Die finanzielle Absicherung bei Erwerbsminderung aus der gesetzlichen Rentenversicherung wird künftig geringer ausfallen oder ggf. ganz ausbleiben. Private Vorsorge muß die Folge sein oder Sie bzw. Ihre Familie setzten Sie sich ungeahnten finanziellen Risiken aus.

Die Ursachen für Berufsunfähigkeit

  9%
  4%
10%
  2%
20%
  2%
31%

Krebs
Schlaganfall
Nervenleiden
Lungenerkrankungen
Herz und Kreislauf
Venöse Erkrankungen
Wirbelsäulen-
u. Gelenkerkrankungen

  4%
  3%
  2%
11%
  2%

Leber und Nieren
Magen und Darm
Sinnes- und Sprachorgane
Unfallverletzungen
Haut-/
Allergische Erkrankungen


Ihre eigene Verantwortung

Die statistische Zahl von über 2 Millionen Berufs- oder Erwerbs-unfähigen steht für Schicksale deren Tragweite kaum zu ermessen ist. In der Regel sind Familien betroffen, die in Erwartung eines ununterbrochenen Arbeitslebens des Hauptverdieners, entsprechende Verpflichtungen (z.B. Hausfinanzierung) eingegangen sind. Neben der Gefährdung des erreichten Lebensstandards droht bei Berufsunfähigkeit auch eine geringere Altersversorgung, da keine Beiträge mehr in die gesetzliche Rentenversicherung entrichtet werden können. Die Auffassung, kaufmännisch oder verwaltend tätige Personen seien grundsätzlich weniger gefährdet, als z.B. handwerklich Berufstätige, kann sich als teurer Trugschluss erweisen: Ein Bandscheibenvorfall, Krebs oder Herzinfarkt können jeden treffen. Hinzu kommt das Risiko der täglichen Fahrt mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

Beispielberechnung für eine Versorgungslücke
männlich, 41 Jahre, Eintritt in die Berufsunfähigkeit im Jahr 2006

Bruttogehalt
ca. 35% Steuern
und soziale Abgaben - 894,76 EUR
2556,46 EUR

– 894,76 EUR
monatliches Einkommen
1.661,70 EUR
gesetzl. Berufsunfähigkeitsrentenanspruch
maximal

– 449,94 EUR
Versorgungslücke
1.211,76 EUR

Wenn Sie wissen möchten was diese Versorgungslücke Sie monatlich kostet, schicken Sie uns Ihre E-Mail!

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e-mail: info@finanz-profil.de
Fon: +49 (0) 36 44-51 80 18, Fax +49 (0) 36 44-51 80 19

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